Die Wahl des passenden Verkehrsmittels

Welche Aufgaben sind mit der Wohnungsräumung verbunden?

Wohnungsräumungen erfolgen aus unterschiedlichen Gründen. Auch der gewählte Umfang kann von Fall zu Fall andere Dimensionen annehmen. Eines haben jedoch alle Varianten gemeinsam. Sie werden von Unternehmen durchgeführt. Diese beschäftigten versierte Mitarbeiter und verfügen zudem über die für diese Aufgaben benötigten Ausrüstungen.

Der erste Fall bezieht sich auf eine Haushaltsauflösung. Ein Verwandter oder Bekannter zieht in ein Pflegeheim. Alternativ kann es sich um einen gewollten oder unfreiwilligen Umzug handeln. Der Eigentümer oder Mieter ist in einem solchen Fall mit den anfallenden Arbeiten überfordert oder möchte sich aus anderen Gründen nicht aktiv beteiligen.

Unternehmen, die sich auf die Wohnungsräumung spezialisieren, verschaffen sich zuerst einen Überblick über das Gebäude und die zu räumenden Zimmer. Sie inspizieren dabei sowohl das Dachgeschoss, die jeweiligen Etagen als auch den Keller. Gibt es verwertbare Gegenstände, die nicht entsorgt oder abtransportiert werden können, dann bietet sich die Einbindung eines Aufkäufers an. Er sieht sich das gesamte zum Verkauf stehende Inventar an und macht für die für ihn sinnvollen Artikel ein Angebot. Wird es vom Auftraggeber angenommen, holt der Käufer die Gegenstände ab und zahlt den vereinbarten Preis.

Gibt es für noch nutzbare, aber nicht mehr benötigte Möbel keine Käufer, kann man ein karitatives Unternehmen mit der Verwertung beauftragen. Die Mitarbeiter begutachten die jeweiligen Positionen und transportieren sie mit ihren Fahrzeugen ab. Jeder Artikel gilt dann als Spende und wird für ein geringes Entgelt an Menschen abgegeben, die sich keine neuen Möbel leisten können.

Vor Beginn der Wohnungsräumung muss das beauftragte Unternehmen bei der Gemeinde einen Antrag stellen, um die öffentlichen Gehwege für das Abstellen der Transporter und Förderbänder nutzen zu dürfen. Förderbänder kommen zum Einsatz, um Möbel aus einer höher liegenden Wohnung leichter bis zur Straße zu befördern. Hierzu werden sie durch direkt durch die Fenster über die Fördereinrichtung bis zum Transporter geleitet.

Nachdem das komplette bewegliche Inventar in Kartons und Kisten verstaut wurde, werden diese entweder in die neue Wohnung des Eigentümers oder Mieters transportiert oder auf dessen Kosten eingelagert. Der letzte Fall tritt ein, wenn der Betreffende seine neue Wohnung erst zu einem späteren Zeitpunkt bezieht oder aber nicht alle Gegenstände mitnehmen kann.

Sollten sich die Räume im Rahmen der Wohnungsräumung in einem nicht mehr sauberen Zustand befinden, setzt der Auftragnehmer neben einer Schutzkleidung und den dazugehörigen Gesichtsmasken verschiedene Reinigungsmittel ein. Diese aufwendigen Tätigkeiten sind beispielsweise notwendig, wenn der letzte Bewohner seine häuslichen Pflichten nicht mehr nachkommen konnte.

Nach dem Abschluss des Auftrages erstellt der Auftragnehmer eine Rechnung, in die er alle bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführten Aufgaben aufnimmt. Lagert er Möbel und andere Gegenstände ein, erhebt er für die Nutzung der betreffenden Räume eine Gebühr. Diese wird entweder als Vorauszahlung oder in einem vertraglich festgelegten Intervall erhoben.


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